Ratgeber

Clematis - Klematis (Clematis Hybriden): Pflege, Schneiden, Arten
Pflanzenpflege, Pflanzen-Lexikon mit Foto + Bilder - Pflanzenpflege

Clematis - Klematis (Clematis Hybriden): Pflege, Schneiden, Arten

Art/Familie: Staude. Gehört zur Familie der Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae)

clematis_flPflegeaufwand: Gering. An passendem Standort pflegeleicht und anspruchslos

Blütezeit: Je nach Art und Sorte Juni bis September, oft mit Blühpause dazwischen. Flache, offene, oder glöckchenförmige, oft 12-15cm große Blüten in Blau, Rot, Violett, Rosa, Weiß oder Gelb. Manche Arten bilden nach der Blüte silbrigbraune, nicht essbare Fruchtstände (Balgfrüchte). Generell gilt: Clematis mit gefüllten Blüten blühen den Sommer hindurch, Clematis mit ungefüllten Blüten im Spätsommer bis Herbst.

Belaubung: Sommergrün, manche Arten sind immergrün. Eiförmige, große, gefiederte Bl ...

ätter in kräftigem Grün, manche Arten mit blau-grünen oder rot gerandeten Blättern

Wuchs: Rankpflanze, manche Arten schlingen auch. Benötigt Kletterhilfe. Pflanzabstand zur Berankung eines Zaunes 1-1,5m. Blattranker, d.h., dass sich die Blattstiele eine Kletterhilfe suchen und sich um diese drehen, um sich festzuhalten. Spanndrähte oder dünne Rankgitter sind ideal, wächst aber ebenso gerne in Bäume hinein.

Höhe/Breite: 0,60 bis 14m. Wildarten meist bis 4m hoch und 3m breit, Hybriden meist bis 14m hoch und 6m breit. Wildart „Gewöhnliche Waldrebe ...
“ kann 30m hoch werden

Standort: Am liebsten halbschattig, verträgt auch sonnigen Standort. Allerdings sollte der Fuß der Pflanze beschattet werden (z.B. mit Stauden oder Kiesel). Gerne auch vor, hinter und zwischen Gehölzen. Humoser und nährstoffreicher, wasserdurchlässiger Boden ohne Staunässe. Gedeihen am besten an Ost- und Westseiten, warme Südlage sowie zugige Nordlage sollte bei den meisten Arten und Sorten vermieden werden.

Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst, auch während der Blüte. Wurzeln in warmen und feuchtem Boden im Herbst am besten ein. Oberkante des Wurzelballens oder der nackten Wurzel mindestens 5cm tiefer als Erdoberfläche und schräg zur Kletterhilfe geneigt setzen. So sitzt die Pflanze meist ca. eine Handbreit tiefer als in der Topferde, wie sie gekauft wurde. Dadurch bilden sich mehr Wurzeln, die einen besseren Halt geben. Pflanzen werden so tief gesetzt, dass ein Knospenpaar als Austriebsreserve mit in den Boden kommt. Kann im Frühjahr auch ausgesät werden.

Schnitt: Je nach Art und Sorte verschieden (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Partner: Kletterrosen, an denen sie sich festhalten und daran hochklettern kann. Niedrige Stauden wie z.B. Bodendecker, die den Wurzelgrund beschatten und den Boden feucht halten

Vermehrung: Durch Stecklinge, Samen oder Absenker (siehe auch unten „Vermehrung“)

Pflege: Im Sommer oft wässern. Düngung im Frühjahr und Herbst mit Kletterpflanzendünger

Überwinterung: Die meisten sind gut winterhart, manche jedoch frostempfindlich

Krankheiten:

  • Clematiswelke: Pilze befallen die Pflanze aus dem Boden. Daher: Umsetzen (siehe auch unten „Wenn Clematis welken“)!
  • Clematis-Krankheit: Wird auch „Kollaps“ genannt, bei dem die Triebe absterben. Besonders hochgezüchtete Arten und Sorten von Hybriden sind betroffen. Abgestorbene Triebe entfernen oder die ganze Pflanze radikal zurückschneiden, oft treiben die Pflanzen dann wieder „geheilt“ aus. Sonst muss man sich von ihnen trennen.
Besonderheiten:
  1. Ursprüngliche Waldpflanze in lichten Wäldern und benötigt ähnliche Bedingungen in Garten (Sonne und Wärme für die Blüten, Schatten und feuchten Boden für den Wurzelboden).
  2. Blüten können auch gut für die kleine, niedrige Vase geschnitten werden und sind lange haltbar.

 

Clematis Artengruppen: Wilde & Hybride

Hinweis: Viele Sorten sind mehreren Arten zugeteilt. Diverse Arten beschreiben oftmals nur ein bestimmtes Merkmal wie z.B. großblumig. Von daher kann eine Alpenwaldrebe mit großen Blüten zudem auch eine z.B. Clematis patens-Hybride sein.

Insgesamt gibt es über 200 Arten, von denen die meisten verholzen und in der ganzen Welt in gemäßigten Zonen zu finden sind. Die meisten kommen aus Japan und China. Man unterteilt die Clematis im Allgemeinen in zwei Artengruppen. Die Wildart (Naturform) hat meist kleinere, bildet dafür aber mehr Blüten. Die meisten müssen nur ausgelichtet, kaum wirklich geschnitten werden. Die zweite Artengruppe sind die Hybride, die durch Züchtung größere bis riesige Blüten hervorbringen. Viele müssen regelmäßig geschnitten werden, um nicht blühfaul zu werden.

Clematisarten - Clematis Lexikon 

Alpenwaldrebe (Clematis alpina)

  • Wildart. Rankpflanze. Höhe 2-4m, ca. 1,50-2m breit Langsam wachsend. Blüht von Mai bis Juni in blau-violett. Kann gut im Kübel kultiviert werden. Sehr winterhart. Reagiert empfindlich bei nassem Boden. Sonst sehr pflegeleicht und unkompliziert, gedeiht auch an weniger günstigen Standorten wie an der Nordseite gut. Passt auch schön in den Steingarten, wo die Ranken als Bodendecker große Steine oder Felsen überziehen können. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Armends Waldrebe (Clematis armandii)

  • Immergrün. Blüht ab Februar mit nach Bittermandeln duftenden Blüten in Cremeweiß. Ist die beliebteste schon früh im Jahr blühende Clematis. Sehr starkwüchsig, benötigt daher viel Platz. Dekorativ längliche, nach vorne zugespitzte, ledrige, ebenfalls nach Bittermandeln duftende Blätter. Nur bedingt winterhart, benötigt daher guten Winterschutz. Wer sicher gehen will sollte sie frostfrei überwintern. Trotz bestem Winterschutz kann es nach kalten Wintern zu Ausfällen kommen. Ist auf Dauer wegen ihres Platzbedarfes nicht im Kübel zu kultivieren

Bergwaldrebe (Clematis montana)

  • Wildart. Wird auch „Anemonen-Waldrebe“ genannt. Höhe 4-14m, ebenso breit. Blüht vom späten Frühjahr bis zum Frühsommer mit eher kleinen (ca. 5-12cm großen) reinweißen Blüten, teilweise zartrosa überhaucht. Reich blühend. Im Handel sind in der Regel jedoch auch Zuchtsorten in anderen Blütenfarben erhältlich. Gut winterhart. Sehr robust und in deutschen Gärten am häufigsten zu findende Art. Perfekter Partner zu Kletterrosen. Solche Kombinationen sind z.B. in England seit vielen Jahren Tradition. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Brennende Waldrebe (Clematis flammula)

  • Sommergrün. Blüht im Sommer und Herbst mit kleinen, intensiv nach Mandeln duftenden Blüten in blau. Blätter duften ebenfalls nach Mandeln. Passt sehr gut zu blauem Eisenhut. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Ganzblättrige Waldrebe - Stauden-Klematis (Clematis integrifolia)

  • Wildart. Bekannteste Art. Sommergrün. Höhe 0,60- 1,50m. Blüht je nach Sorte von Juni bis September mit blauen, violetten, weißen oder rosafarbenen bis 5cm großen, sternförmigen Blüten mit schmalen Blütenblättern und weißen, dicht aneinander gedrängten Staubgefäßen. Bildet nach der Blüte silbrigbraune Fruchtstände (Balgfrüchte). Schlingt nicht, kann auch gut als Bodendecker oder als normale Staude genutzt werden. Krautige Art, die oft erst bei Blütenbildung als Clematis erkannt wird. Langsam wachsend, bildet Horste aus einzelnen aus dem Frühjahr aus der Basis wachsenden Trieben, wobei jeder Trieb eine Blüte mit vier Blütenblättern hat. Gute Schnittblume, allerdings ist der Blütenstiel sehr weich und knickt schnell ein. Daher am besten nur Blüten schneiden und in eine Wasserschale legen. Sieht schön mit Rosenblüten und Schwimmkerzen aus. Gilt als sehr robust und sehr winterhart. Kommt vom östlichen Europa bis Zentralafrika natürlich vor. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba)

  • Wildart. Wird auch  „Gemeine Waldrebe“ oder „Echte Waldrebe“ genannt. Höhe bis 30m Bildet von Juni bis September strahlenartige, kleine, weiße Blüten und danach buschige, dekorative Samenstände, die teilweise bis in den Winter hinein haften bleiben. Die Samenstände bestehen aus länglichen, bis 4mm langen, rot-braunen Früchte (Nüsschen genannt) mit büscheligen Köpfchen. Während der Reifezeit verlängern sich die fedrig beharrten, seidigen Griffel um die Nüsschen auf ca. 2-3cm, um als Flugkörper zu dienen. Die Nüsschen lassen sich so vom Wind wegtragen und verbreiten sich auch über weitere Strecken. Sie werden jedoch auch von Insekten bestäubt.  Starkwüchsig, wuchernd mit bis zu 3cm dicken Trieben (Lianen genannt). Kann Bäume und Büsche schnell komplett überwuchern. Ist öfter an englischen Straßenrändern als Hecke und bei uns noch wild in Auwäldern, feuchten Laubmischwäldern, Waldrändern und Gebüschen zu finden. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Großblättrige Waldrebe (Clematis heracleifolia)

  • Höhe ca. 0,75m-1m, ebenso breit. Blüht von Juli bis September mit zauberhaften, lilienähnlichen Blüten in verschiedenen Pastelltönen zwischen blau und violett. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Großblumige Waldrebe (Clematis macropetala)

  • Blüht im Frühjahr und Sommer mit gefüllten, blauen bis violettfarbenen Blüten. Bildet danach sehr dekorative, seidige, perückenartige Fruchtstände. Ähnelt der Alpenwaldrebe, außer dass die Grobblumige Waldrebe gefüllte Blüten hat. Manche Sorten blühen im Frühjahr am vorjährigen Holz und im Sommer ein zweites Mal an diesjährigen Trieben. Bei diesen Sorten Anfang März einen Teil der Triebe um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen. Sieht sehr schön mit Kletterrosen an schmiedeeisernen Gestellen (Torbogen etc.) aus. Kann auch gut in einem großen Kübel kultiviert werden, sieht besonders gut in einem fassähnlichen Gefäß aus. Gedeiht auch gut an einer Nordseite. Reagiert empfindlich bei nassem Boden. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Italienische Waldrebe (Clematis viticella Hybride)

  • Wildart. Höhe 3-4m. Blüht im Sommer und Herbst in rot und violett-blau. Gilt als resistent gegen die Clematiswelke. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Mongolische Waldrebe (Clematis tangutica)

  • Wildart. Wird auch „Goldwaldrebe“ genannt. Höhe 3-6m, ca. 1,80-2m breit. Blüht von Juni bis August mit schwächerem Nachflor im September/Oktober mit großen nickenden Blütenglocken in gelb. Später spreizen sich die vier Außenblätter sternförmig ab und geben die schwarz-braune Mitte frei. Danach werden sehr dekorative, silbrig-weiße, fedrige, schopf- und perückenartige Fruchtstände gebildet, die auch im Winter schmücken und vor allem überfrostet wunderschön sind. Reichblühend, sommergrün. Gute Winterhärte. Benötigt kalkhaltigen Boden. Sieht sehr schön mit Kletterrosen an schmiedeeisernen Gestellen (Torbogen etc.) aus. Sehr winterhart. Passt auch gut in den Steingarten. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Orientalische Waldrebe (Clematis orientalis)

  • Gehört mit der mongolischen Waldrebe zu den schönsten gelb blühenden Clematis. Blüht im Sommer und Herbst. Sieht sehr schön mit Kletterrosen an schmiedeeisernen Gestellen (Torbogen etc.) aus. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Rheders Waldrebe (Clematis rhederiana)

  • Höhe 3m. Blüht im Sommer und Herbst mit duftenden, glöckenförmigen Blüten in blassem Zitronengelb bis fast Weiß. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

Texas-Waldrebe (Clematis texensis)

  • Blüht im Sommer und Herbst. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

Clematissorten 

(Clematis chrysocoma)
Höhe 5m. Sehr früh blühende Art, deren blassrosa, sternförmigen Blüten mit gelber Mitte von der Form her der Alpenwaldrebe ähneln. Blüten bestehen in der Regel aus vier Blütenblättern. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)

(Clematis cirrhosa, Syn. Clematis balearica)
Höhe 2m. Immergrün. Blüht im Spätwinter und im zeitigen Frühjahr mit kleinen, duftenden, schalenförmigen bis glöckchenartigen Blüten in Cremeweiß mit roten Flecken auf der Innenseite. Fällt besonders auch durch die grünen Blätter auf, die unterseits bronzefarben sind. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)

(Clematis florida)
Kleine bis große, dicht gefüllte Blüten. Ist nur bedingt winterhart. Wer sicher gehen will sollte sie frostfrei überwintern. Ausgepflanzte Exemplare benötigen guten Winterschutz, dennoch kann es nach rauen Wintern zu Ausfällen kommen. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)

(Clematis forsteri)
Halbimmergrün. Höhe 3m. Frühblüher mit duftenden, sternförmigen, cremweißen Blüten. Fällt auch durch hellgrün-gelbliche Belaubung auf. Winterhart. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)

(Clematis Jackmanii-Hybride, Syn. Clematis x jackmanii)
Höhe 300-500cm. Blüht von Juli bis September mit großen Blüten in purpur bis violett-blau. Reich blühend. Wenig anfällig für die Welkekrankheit. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

(Clematis Lanuginosa-Hybride)
Hybride. Höhe 1,5-2m. Blüht in Rot oder Weiß. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

(Clematis mandshurica, Syn. Clematis recta var. mandshurica)
Höhe 1-2m. Kleine (3cm) große, sternförmige Blüten mit vier Blütenblättern in Weiß in endständigen, aufrechten Dolden sitzend. Glatte Samen in dunkelbraun, sehr dekorativ. Benötigt einen geschützten, halbschattigen Standort. Krautige Pflanze, die wuchert. Nicht sicher winterhart. Wer sicher gehen will sollte sie frostfrei überwintern. Ausgepflanzte Exemplare benötigen guten Winterschutz, dennoch kann es nach rauen Wintern zu Ausfällen kommen. Ist in Japan und China heimisch

(Clematis maximowicziana)
Wildart. Höhe 10m. Blüht von September bis Oktober mit weißen, duftenden Blüten in Rispen sitzend. Ist die am spätesten blühende Art. Passt perfekt zu wildem Wei

(Clematis recta)
Höhe ca. 100cm. Blüht von Juni bis August unermüdlich mit weißen Blüte

(Clematis patens-Hybride)
Höhe 3-4m. Frühjahrblüher mit auffällig großen Blüten. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)

(Clematis x durandii)
Höhe 1,50-2m. Blüht von Juni bis August mit stahl- bis indigoblauen Blüten. Klettert nicht alleine, sondern muss festgebunden werden. Wird oft zu den Ganzblättrigen Waldreben gezählt. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

(Clematis x eriostemon)
Höhe 3m. Blüht von Spätsommer bis Frühherbst mit hängenden Blütenglöckchen in violett-blau. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“

(Clematis x jouiniana)
Höhe 2m. Blüht von Juli bis September in Blauweiß oder Weiß. Eignet sich mit überhängenden Trieben auch gut als auch große Flächen deckender Bodendecker, gerne am Gehölzrand

 

Weitere Sorten in Auswahl - A bis Z

`Abundance´: Italienische Waldrebe. Höhe 3,50m, ca. 1,50m breit. Bildet vom Hochsommer bis zum Herbst rosarote bis rot-violette Blüten. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Alba Plena´: Clematis florida. Höhe 300cm. Eher kleinere dicht gefüllte, an Dahlien erinnernde Blüten in limonengelb. Die meisten Blüten sind kugelrund, einige jedoch auch sternförmig
`Alexander´: Bergwaldrebe. Blüht mit duftenden Blüten in Cremeweiß. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Arctic Queen´: Große reinweiße Blüten mit weißen Staubgefäßen. Leicht duftend
`Avant-Garde™´: Höhe 250-300cm. Blüht von Juni bis Oktober mit feuerroten Außen- und rosafarbenen Innenblättern und gelber Blütenstaubgefäße. Blüten sind leicht romantisch gekräuselt

 

`Barbara Dickley´: Höhe 2,50m. Blüht im Frühsommer mit tiefroten Blüten mit einem dunklen Mittelstreifen verziert, der später verblasst. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Barbara Jackman´: Höhe 3m. Blüht im Sommer in hellem violett mit magentarotem Mittelstreifen. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Bella´: Weiße tellerförmige Blüten mit gelb-orangefarbenen Staubgefäßen, von Juni bis September unermüdlich blühend
`Ballet Skirt´: Großblumige Waldrebe. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Betty Corning´: Italienische Waldrebe. Blüten duften angenehm. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Bicolor´: Clematis florida. Blüht mit weiß grünlichen Außenblüten und gefüllter violettfarbener grün gezeichneter Mitte
`Blue Gem´: Clematis Lanuginosa-Hybride. Blüht in lavendelblau mit auffällig gewellten Blütenblättern. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Big Bird´: Großblumige Waldrebe. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Blue Bird´: Großblumige Waldrebe. Gehört zu den bekanntesten Sorten der Großblumigen Waldrebe. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“) `Campanile´: Großblättrige Waldrebe. Blaue duftende Blüten. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`Carnaby´: Höhe 180-250cm. Hellrosa und pink gestreifte Blüten im Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet
`Cassandra´: Großblättrige Waldrebe. Bekannte Sorte mit enzianblauen Blüten. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Chrystal Fountain™´: Auch als „Fairy Blue“ bekannt. Höhe 200cm. Blüht von Mai bis September mit ca. 15cm großen Blüten in violett mit fliederfarbenem Mittelstreifen und strahlenartiger gut gefüllter Mitte in fliederfarben
`Côte d'Azur´: Großblättrige Waldrebe. Hellblaue Blüten. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Columbine´: Alpenwaldrebe. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Comtesse de Bouchaud´: Höhe 3m. Blüht im Spätsommer mit großen, sternförmige, Blüten in violett-rosa, perlmuttähnlich überzogen. Gedeiht auch an der Nordseite gut. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Constance´: Alpenwaldrebe. Blüht mit eher kleineren Blüten in rot. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Countess of Lovelace´: Blüht von Sommer bis zum Herbst mit großen Blüten in dunkelviolett. Passt hervorragend zur der Beetrose (Floribunda) `Chinatown´, welche butterblumengelb blüht
`Crimson King´: Clematis Lanuginosa-Hybride. Blüht in tiefem weinrot. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`Davidiana´: Großblättrige Waldrebe. Bekannte Sorte. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Dr. Ruppel´: Höhe 2,50m. Großblumige Waldrebe. Blüht im Frühjahr am vorjährigen Holz und im Sommer ein zweites Mal an diesjährigen Trieben mit großen rosafarbenen Blüten mit pinkfarbenem Mittelstreifen, der bei manchen Blüten so groß ist, dass sie eher pinkfarben hell gerandet aussehen. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Durandii´: Siehe oben Art „Clematis x durandii“

 

`Early Sensation´: Immergrün mit geschlitzten, an Petersilie erinnernden Blättern. Übersteht Temperaturen bis ca. -8°C, daher Winterschutz mit Mulch oder Laubdecke. Wächst in unserem Klima nicht wild
`Elizabeth´: Bergwaldrebe. Höhe 7m. Blüht im Frühjahr und im Sommer mit leicht duftenden Blüten in rosa. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Elsa Späth´: Höhe 3m. Blüht im Frühsommer mit großen, weit geöffneten Blüten in violett-blau meist mit purpurfarbener Zeichnung. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Ernest Markham´: Höhe 3-5m. Blüht von Juli bis September mit großen Blüten in samtigem magentarot mit silbrig glänzendem Schimmer überzogen, so dass die Blüten zu leuchten scheinen. Wenig anfällig für die Welkekrankheit. Benötigt vollsonnigen Standort. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Etoile de Malicorne´: Höhe 3-4m. Blüht im Frühsommer mit sternförmigen Blüten in rosa-dunkelviolett mit leuchten roten Mittelstreifen. Gilt als sehr frostbeständig. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Etoile Rose´: Höhe 2,5m. Blüht von Hoch- bis Spätsommer mit kleinen glöckchenartigen Blüten in rosarot. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Etoiles Violettes´: Wird auch `Etoile Violette´ oder ´Violetter Stern´ genannt. Italienische Waldrebe. Höhe 3-3,50m, ca. 1,50m breit. Blüht von Juni bis September mit nickenden Blüten in tiefem violettblau bis dunkelrosa mit weiß-gelber Mitte. Sehr reich blühend. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“). Perfekter Partner ist z.B. eine gelb blühende Kletterrose, oder eine gelblaubige Pflanze wie die Gold-Wolfsmilch oder ein gelblaubiger Pfeifenstrauch
`Exima´: Großblumige Waldrebe. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`Fairy Blue´: Siehe oben `Chrystal Fountain™´
`Flore Pleno´: Clematis florida. Höhe 4m. Halbimmergrün. Blüht im Sommer mit stark gefüllten, sternförmigen Blüten in Weiß, grünlich überhaucht. Gefüllte, ballähnliche Mitte leicht gelblich-hellgrün überzogen. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Florida Sieboldii´: Siehe unten `Sieboldii´
`Frances Rivis´: Alpenwaldrebe. Höhe 3-4m, ca. 1,80m breit. Blüht von Frühjahr bis zum Frühsommer mit fast laternen- bzw. glockenförmigen, halb gefüllten Blüten in blau-hellviolett. Sehr gut für die Kultivierung in einem Kübel geeignet. Ist die größte Alpenwaldrebe. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Freckles´: Clematis balearica. Blüht mit creme- bis rosafarbenen Blüten. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Freda´: Bergwaldrebe. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`General Sikorski´: Wird eigentlich `Général Sikorski´ geschrieben, allerdings werden die Betonungszeichen über den „e“s oft weggelassen. Höhe 3m. Blüht im Frühsommer in blau-violett, oftmals eher pinkfarben mit cremeweißen-gelblichen Staubbeuteln. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Gillian Blades´: Blüht ab Hochsommer mit großen weißen Blüten
`Gipsy Queen´: Clematis Jackmanii-Hybride. Höhe 3-4m. Blüht im Sommer mit großen Blüten in samtigen dunkelpurpur-violett. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Guernsey Cream´: Große Blüten in Cremeweiß bis Cremegelb. Gedeiht auch an der Nordseite gut

 

`Hagley Hybrid´: Große Blüten. Gedeiht auch an der Nordseite gut
`Haku Ookan´: Große, weit geöffnete, sternförmige Blüten in tintenblau-dunkelviolett mit weißen bis gelben Staubgefäßen
`Helios´: Mongolische Waldrebe. Höhe 2,50m. Eignet sich aufgrund der geringen Größe auch gut für kleine Gärten und Kübelhaltung. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Helsingborg´: Alpenwaldrebe. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Hendersonii´: Ganzblättrige Waldrebe, Clematis x eriostemon. Blüht mit hängenden Blütenglöckchen in violett-rosa. Blütenstiele sind etwas stabiler als bei der Art üblich, daher auch gut für die Vase zu schneiden. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Henryi´: Blüht ab Hochsommer mit großen cremeweißen Blüten, teils mit rot-brauner Zeichnung
`H.F. Young´: Blüht in mittelblau mit weißen Staubgefäßen

 

`Jackmanii Superba´: Siehe unten die Sorte `Superba´
`James Mason´: Höhe 180-250cm. Weiße tellerförmige Blüten mit zarten violettfarbenen Staubgefäßen im Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet
`Jan Lindmark´: Großblumige Waldrebe. Blüht mit eher hängenden, aber sternförmigen Blüten in violett, zart weiß gerandet mit kugeliger Mitte in gelb. Auffällig sind auch die rot gerandeten Blätter. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Janis Ruplens Nr.1´: Höhe 150-220cm. Hellviolett und pink gestreifte Blüten im Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet
`John Huxtable´: Blüht ab Hochsommer mit großen weißen Blüten
`Josephine™´: Höhe 250-300cm. Blüht von Mai bis September mit kleinen, in dichten Büscheln sitzenden, dicht gefüllten Blüten in rosa mit pinkfarbenem Streifen. Die äußeren Blütenblätter sind sternförmig angeordnet, die innere Blüte dahlienähnlich. Wurde in England mit dem Titel „Queen of the Garden“ ausgezeichnet
`Juuli´: Ganzblättrige Waldrebe. Höhe 120cm. Reichblühend mit sternförmigen Blüten in hellem blau-violett. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`King Edward´: Blüht mit sehr großen Blüten in rosa-pink mit gelber Staubgefäßmitte
`Königskind´: Höhe 150-180cm. Leicht gestreifte violettfarbene Blüten mit heller Blütenmitte von Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet. Großblumig, die im Frühjahr am vorjährigen Holz und im Sommer eine zweites Mal an diesjährigen Trieben blüht. Anfang März einen Teil der Triebe um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen

 

`Lady Betty Balfour´: Italienische Waldrebe. Blüht in dunkelblau mit kontrastreich weißer Mitte. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Lady Northcliff´: Höhe 3m. Blüht im Hochsommer mit mittelgroßen, flachen Blüten in hellviolett-rosa mit leicht hellerem Mittelstreifen. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Lasurstern´: Großblumige Waldrebe, Clematis-patens-Hybride. Höhe 2,5-3m. Blüht im Frühjahr am vorjährigen Holz und oft im Sommer ein zweites Mal an diesjährigen Trieben mit großen, am Rand gekräuselten Blüten in tiefem lavendelblau-dunkelrosa mit gelben Staubgefäßen. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Lincoln Star´: Höhe 2,50m. Blüht im Frühsommer mit sterförmigen Blüten in blassrosa mit dunkelrosa-pinkfarbenem Mittelstreifen, der oftmals so groß ist, dass die Blüten eher pink hell gerandet erscheinen. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Lord Nevill´: Höhe 3m. Blüht im Frühsommer mit großen, sternförmigen Blüten in tiefem blau bis violett. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`Maidwell Hall´: Großblumige Waldrebe. Höhe 3m. Blüht im Frühjahr mit außergewöhnlichen, sternförmigen Blüten in blau-violett mit kugeliger gelber Mitte. Äußere Blütenblätter sind etwas breiter, innere Blütenblätter sitzen versetzt zu den äußeren und sind sehr schmal. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Margot Koster´: Höhe 3m. Blüht im Spätsommer mit offenen Blüten in kräftigem rosa-rot. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Marie Boisselot´: Syn. `Mme. le Coultre´. Clematis Lanuginosa-Hybride. Höhe 3m. Blüht im Hochsommer mit großen Blüten in reinem Weiß. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Marjorie´: Bergwaldrebe. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Markham´s Pink´: Großblumige Waldrebe. Höhe 3m. Blüht im Frühjahr mit sternförmigen Blüten in hellem rosa-rot. Blütenblätter sind eher schmal. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“). Gehört zu den bekanntesten Sorten der Großblumigen Waldrebe
`Mia (Syn. `Marine´)´: Höhe 180-220cm. Dunkelblaue Blüten mit weißern Staubgefäßen in Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet
`Miss Bateman´: Großblumige Waldrebe. Höhe 250cm. Strahlend weiße Blüten mit violettrot-weißen feinen Staubgefässen. Blüten sehr edel und zart wirkend, reichblühend. Blütezeit Mai bis September. Gute Winterhärte. Blüht im Frühjahr am vorjährigen Holz und im Sommer ein zweites Mal an diesjährigen Trieben. Anfang März einen Teil der Triebe um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen
`Mme. Baron Veillard´: Höhe 400-500cm. Blüht von Juni bis Oktober mit großen Blüten in rosa-violett. Wenig anfällig für die Welkekrankheit
`Mme. Edouard André´: Blüht ab Hochsommer mit großen roten Blüten
`Mme. Julia Correvon´: Italienische Waldrebe. Höhe 3m. Blüht von Spätsommer bis Frühherbst mit großen, sternförmigen Blüten in weinrot mit gelber Mitte. Die meisten Blüten bestehen lediglich aus vier Blütenblättern. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Mme. Le Coultre´: Siehe oben Sorte `Marie Boisselot´
`Montana Rubens´: Höhe 800cm. Sehr bekannte und beliebte Sorte mit einfachen, weit geöffneten Blüten in kräftigem bis zartem rosa. Blütezeit Mai bis Juni. Nur kurz, dafür reichblühend. Absolut winterhart
`Mrs. Cholmondeley´: Höhe 3m. Blüht im Frühsommer mit großen, aparten, sternförmigen, nicht ganz flachen Blüten in blassem lavendelblau. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Multi Blue´: Höhe 300cm. Sehr schöne mittelgroße, dicht gefüllte, an Dahlien erinnernde Blüten in leicht silbern schimmernden blau mit silbernfarbener Mitte

 

`Nelly Moser´: Großblumige Waldrebe, Clematis Lanuginosa-Hybride. Höhe 3m. Blüht im Frühjahr am vorjährigen Holz und im Sommer ein zweites Mal an diesjährigen Trieben in hellem violett-rosa mit purpurrotem Mittelstreifen. Blütenblätter sind am Rand leicht gewellt. Gedeiht auch an der Nordseite gut. Bekannte und beliebte Sorte. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Niobe´: Höhe 3m. Blüht im Sommer mit großen tiefweinroten Blüten. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`Pamela Jackman´: Alpenwaldrebe. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Perle d´Azur´: Höhe 3m. Blüht von Hochsommer bis zum Herbst in zartem hellrosa bis lavendelblau. Starkwüchsige Sorte, die hervorragend mit der ebenfalls gut wüchsigen Klassiker-Kletterrose `New Dawn´, welche ebenso in zartem perlmuttrosa blüht, harmoniert. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Piilu´: Höhe 150-200cm. Reich blühende Zwerg-Sorte. Rosafarbene Hauptblüte gefüllt, folgende rosafarbene Sommerblüten einfach und gestreift in Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet
`Pink Flamingo´: Alpenwaldrebe. Blüht mit eher glockenförmigen Blüten in zartem rosa. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Pink Perfection´: Beeindruckt mit intensiv duftenden Blüten in pink
`Praecox´: Clematis x jouiniana. Höhe 2m. Blüht im Spätsommer mit kleinen, strahlenförmigen Blüten in Reinweiß. Fällt auch durch blau-grüne Belaubung auf. Klettert nicht alleine, sondern muss angebunden werden. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Princess Diana´: Syn. `Princess of Wales´. Höhe 1,80-2,20m. Blüht im Mai/Juni und August/September mit großen, tulpenähnlichen, trompetenförmigen, aufrechten Blüten in leuchtendem pink mit weißen Staubgefäßen. Gut als Kübelpflanze geeignet. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Princess of Wales´: Siehe oben die Sorte `Princess Diana´
`Proteus´: Höhe 3m. Blüht im Hochsommer mit gefüllten, sternförmigen Blüten in hellrosa-violett. Bildet im Hochsommer eine Nachblüte mit einfachen Blüten derselben Farbe. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Purpurea Plena Elegans´: Italienische Waldrebe. Höhe 3m. Blüht vom Hochsommer bis zum Herbst mit sternförmigen, gut gekräuselten, gefüllten Blüten in hellviolett-dunkelrosa. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`Red Pearl´: Höhe 180-220cm. Große Blüten in leuchtendem pink mit weißen Staubgefäßen Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet
`Romantica´: Blau-violette, weit geöffnete Blüten mit gelben Staubgefäßen
`Rosea´: Ganzblättrige Waldrebe. Blütenstiele sind etwas stabiler als bei der Art üblich, daher können sie auch gut für die Vase geschnitten werden. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Rosy O´Grady´: Großblumige Waldrebe. Blüht mit für die Art eher kleineren Blüten in intensivem pink. Gehört zu den bekanntesten Sorten der Großblumigen Waldrebe. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Rouge Cardinal´: Clematis patens-Hybride. Blüht ab Hochsommer mit großen Blüten in purpurrot (kardinalsrot) mit weiß-gelber Mitte. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Rubens´: Bergwaldrebe. Höhe 10m. Blüht im Mai mit leicht duftenden, kleinen (6-9cm) Blüten in rosa. Bekannteste Sorte der Bergwaldrebe mit unübertroffenem Blütenreichtum. Wirkt besonders schön, wenn sie wasserfallartig über eine Mauer wachsen darf. Neben den Blüten fällt sie besonders auch durch purpur-bronzefarbene Blätter auf. Sehr winterhart und sehr robust. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Ruby´: Alpenwaldrebe. Blüht mit hängenden, sternförmigen Blüten in pink-rot mit kontrastreich gelben Staubgefäßen. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Rüütel´: Samtrote Blüten mit dunkler Mitte in Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet

 

`Sieboldii´: Clematis florida. Wird auch als `Florida Sieboldii´ angeboten. Höhe 2-2,50m. Blüht von Juni bis September in weit geöffneten, cremeweißen Blüten mit kugeliger, stachelig aussehender, kuppelartiger Mitte aus Staubblättern in violett-pink. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe II (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Superba´: Bergwaldrebe, Clematis Jackmanii-Hybride. Wird auch `Jackmanii Superba´ genannt. Höhe 3-4m. Blüht vom Hoch- bis zum Spätsommer mit eher kleinen (6-8cm) Blüten in tiefem rosa bis violett. Gedeiht auch an der Nordseite gut. Sehr winterhart. Bekannte und beliebte Sorte. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

`Tapestry´: Ganzblättrige Waldrebe. Blütenstiele sind etwas stabiler als bei der Art üblich, daher können sie auch gut für die Vase geschnitten werden. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Tetra Rose´: Wird auch als `Tetrarose´ angeboten. Bergwaldrebe, Clematis montana var. rubens. Höhe 5-8m. Blüht von Frühjahr bis Frühsommer mit sternförmigen Blüten mit vier Blütenblättern in kräftigem rosa, dunkel geadert und intensiv süß-würzig duftend. Ist im späten Frühjahr fast komplett mir Blüten bedeckt. Sehr pflegeleicht. Sehr winterhart. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`The President´: Großblumige Waldrebe, Clematis Jackmanii-Hybride. Blüht im Frühjahr am vorjährigen Holz und im Sommer ein zweites Mal an diesjährigen Trieben in dunklem violett mit hellen Streifen. Anfang März einen Teil der Triebe um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen.

 

`Ville de Lyon´: Großblumige Waldrebe, Italienische Waldrebe. Höhe 3m. Blüht im Frühjahr am vorjährigen Holz und im Sommer ein zweites Mal an diesjährigen Trieben mit großen Blüten in karmesinrot, teilweise mit blasserer Farbe gezeichnet. Sehr winterhart. Anfang März einen Teil der Triebe um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen.
`Vino´: Blüht ab Hochsommer mit großen roten Blüten

 

`Warszawska Nike´: Höhe 250-300cm. Samtig brombeerrote, sternförmige Blüten mit weiß-gelben Staubgefäßen in Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet. Gilt als sehr robust und ausgesprochen winterhart
`White Columbine´: Alpenwaldrebe. Blüht in reinem Weiß. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`White Lady´: Großblumige Waldrebe. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`White Moon´: Alpenwaldrebe. Höhe 2-3m. Blüht in reinem Weiß. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`White Swan´: Großblumige Waldrebe. Gehört zu den bekanntesten Sorten der Großblumigen Waldrebe. Gehört zur Gruppe III (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Will Goodwin´: Höhe 180-220cn. Gefüllte, leicht gewellte, lilafarbene Blüten mit gelb-weißer Staubmitte in Mai/Juni und August/September. Gut als Kübelpflanze geeignet
`Willy´: Alpenwaldrebe. Höhe 3m. Blüht vom Frühjahr bis zum Frühsommer mit hängenden, sternförmigen Blüten in Blassrosa, wobei die Blütenblätter unterseits kräftiger gefärbt sind. Sehr winterhart Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)
`Wilsonii´: Bergwaldrebe. Blüten duften angenehm nach Schokolade. Gehört zur Gruppe I (siehe auch unten „Rückschnitt“)

 

Clematis Pflege - Hinweise

Rückschnitt

Der Rückschnitt der Clematis ist ein kleines Kapitel für sich, da die verschiedenen Arten unterschiedliche Schnittmaßnahmen benötigen. Führt man diese gar nicht oder falsch durch, kann es die nächste Blüte kosten.

Die Schwierigkeiten beim Rückschnitt ist nicht der Schnitt selber, sondern zu erkennen, welcher Gruppe die betreffende Sorte oder Art angehört. Sind Sie sich unsicher, welche Clematis Sie haben, nehmen Sie einfach eine Blüte oder auch ein gutes Foto einer Blüte mit zu einer Gärtnerei, dort kann Ihnen sicher geholfen werden. Oder Sie schneiden erst einmal gar nicht, sondern notieren sich, ab wann die Pflanze blüht. Daran lässt sich meist gut erkennen, welche Schnittmaßnahmen die richtigen sind.

Unterschieden werden die Clematis in drei Gruppen. Gerade zwischen den Gruppen II und III ist es nicht immer eindeutig festzustellen, welche Art wo rein gehört. Sollten Sie sich nicht sicher sein, keine Hilfe in Gärtnereien finden und auch selbst Ihre Clematis nicht zuordnen können, schneiden Sie einfach gar nicht zurück. Blühen wird die Clematis wahrscheinlich trotzdem, nur kann der Blütenreichtum etwas geringer ausfallen und die Sorten und Arten der Gruppe III können bei fehlendem Rückschnitt von unten verkahlen.

  • Gruppe I:

Diese Gruppe wird im besten Falle gar nicht geschnitten, sie blühen am Austrieb des Vorjahres. Wird die Pflanze jedoch zu groß und soll eingedämmt werden, kann man im Februar-März oder direkt nach der Blüte alle Triebe einkürzen. Im Jahr nach dem Rückschnitt bilden sich jedoch nicht so viele Blüten - das ist unvermeidlich. 

Angehörige dieser Gruppe sind: Alpenwaldrebe, Bergwaldrebe und Großblumige Waldrebe. In diese Schnittgruppe fallen generell alle kleinblütigen Sorten, die im Frühling oder Frühsommer blühen. Auch andere kleinblütige Arten und Sorten mit einer Blüte im Winter bis zum Frühjahr gehören ebenso in diese Gruppe wie großblütige (gefüllt oder ungefüllt) Sorten und Arten, die im Frühsommer blühen.

  • Gruppe II:

Die Arten und Sorten dieser Gruppe müssen nicht unbedingt geschnitten werden, allerdings sollten alte und vor allem abgestorbene Triebe im zeitigen Frühjahr entfernt werden. Die restlichen Triebe könnten bis auf ein paar kräftige Augen gekürzt werden, allerdings ist es nicht zwingend notwendig. n diese Schnittgruppe fallen alle Arten, die nach dem Hochsommer blühen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Hybride handelt oder nicht und es ist auch egal, ob sie groß- oder kleinblütig sind.

  • Gruppe III:

Die Arten dieser Gruppe benötigen als einzige einen Rückschnitt, da sie an den Trieben blühen, die im selben Jahr gewachsen sind. Daher werden sie im Spätwinter oder auch im zeitigen Frühjahr bis auf etwa 30cm radikal zurückgeschnitten. Dadurch wird eine neue Triebbildung angeregt, an denen dann die Blüten erscheinen. Zurückgeschnitten sollten sie bis direkt über einem kräftigen Augenpaar.
In dieser Gruppe findet man die Italienische Waldrebe und die Texas-Waldrebe. Viele großblütigen Arten, die nach dem Hochsommer ihre ersten Blüten bekommen, werden so geschnitten. Zu der Gruppe gehören auch alle strauchigen, krautigen und halbkrautigen Arten. Manche kleinblütigen Sorten, die nach dem Hochsommer blühen, fallen ebenso in diese Kategorie.

Vermehrung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, seine Lieblingsclematis zu vermehren. 

Stecklinge:
Junge Triebe oberhalb des zweiten oder dritten Blattpaares abschneiden, bis auf einen Seitentrieb alles entfernen und in Anzuchterde stecken. Bei 12-15° und hoher Luftfeuchte (Anzuchtkasten auf der Fensterbank) werden schnell Wurzeln gebildet. Beste Zeit ist hierfür Frühjahr bis Sommer.

Samen:
Samen können gesammelt und sofort ausgesät werden. Sie sind nicht lagerfähig, daher sollten sie sofort genutzt werden.

Absenker:
Ein ca. 1m langer einjähriger Trieb wird unterhalb eines Blattknotens schräg von unten nach oben eingeschnitten. Der Trieb darf nicht ganz abgeschnitten werden und der Schnitt sollte nur leicht ins Holz gehen. Der Trieb wird dann zum Boden gebogen und die eingeschnittene Stelle mit Erde bedeckt und mit einem Haken oder ählichem fixiert. Die Triebspitze muss aus dem Boden ragen und wird an einem Stab festgebunden. Bester Zeitpunkt hierfür ist das Frühjahr. Wenn der neue Trieb eigene Wurzeln gebildet hat kann er abgenommen und woanders neu eingepflanzt werden.

Wenn Clematis welken

Die gefürchtete Clematiswelke wird durch einen Pilz im Boden verursacht. Hier hilft nur das Umsetzen der Pflanze. Der Pilz verbleibt im Boden und befällt die nächste Pflanze an derselben Stelle. Vor allem Jungpflanzen sind gefährdet.

Generell alle Jungpflanzen aber auch ältere kann man in einen größeren Kunststofftopf (ca. 22cmx30cm) setzen, diesen mit Pflanz- oder Rosenerde befüllen und eingraben. Der Topf sollte über viele Wasserabzugslöcher im Boden verfügen um Staunässe zu vermeiden. Die Wurzeln sind so geschützter und suchen sich später den Weg durch die Löcher alleine. Im eigenen Wurzelraum sind die meisten Pflanzen gesünder und können sich gegen Pilze besser schützen.

 
Weiterführende Links

Garten-Tipps